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So schließt du zwei Monitore an das MacBook Air und MacBook Pro an (2026)

So schließt du zwei Monitore an das MacBook Air und MacBook Pro an (2026)

27/03/2026

Du hast ein MacBook Air M5 gekauft, zwei Monitore angeschlossen – und nur einer funktioniert. Oder beide zeigen dasselbe Bild. Oder dein M3 Air gibt das Signal auf dem zweiten Bildschirm nur aus, wenn du den Bildschirm schließt. Kommt dir das bekannt vor?

Ob dein MacBook zwei externe Monitore unterstützt, hängt vom genauen Modell und Chip ab. Manche können es. Manche nicht. Und manche nur unter bestimmten Bedingungen, die Apple nicht gerade offensichtlich kommuniziert.

Dieser Leitfaden zeigt dir, welche MacBooks zwei externe Displays unterstützen, welche Kabel oder welches Dock du brauchst, wie du macOS Schritt für Schritt konfigurierst und was du tun kannst, wenn es nicht funktioniert. Sobald du die Regeln deines Modells kennst, dauert das komplette Setup nur etwa fünf Minuten.

Zwei externe Monitore an einem MacBook als Arbeitsplatz mit erweitertem Desktop

Kann dein MacBook Air oder Pro zwei externe Monitore betreiben?

MacBook Air M4 und M5: ja, nativ und bei geöffnetem Bildschirm. MacBook Air M3: ja, aber nur bei geschlossenem Bildschirm (Clamshell-Modus). MacBook Air M1 und M2: nativ nur ein externes Display. Mit einer kompatiblen DisplayLink-Lösung und zusätzlicher Software sind weitere Displays möglich. Alle MacBook Pro Modelle ab M3 Pro: ja, nativ.

Prüfe dein Modell anhand dieser Tabelle, bevor du Kabel oder Docks kaufst:

MacBook Chip Zwei Monitore? Bedingungen Max. Display-Konfiguration
MacBook Air M1 (2020) M1 ❌ Nativ nur 1 Display — 6K@60Hz
MacBook Air M2 (2022) M2 ❌ Nativ nur 1 Display — 6K@60Hz
MacBook Air M3 (2024) M3 ✅ Nur bei geschlossenem Bildschirm Clamshell-Modus + externe Tastatur/Maus + Stromversorgung. Erfordert macOS Sonoma 14.3+ 6K@60Hz + 5K@60Hz
MacBook Air M4 (2025) M4 ✅ Bildschirm offen Nativ 2x 6K@60Hz oder 2x 4K@144Hz
MacBook Air M5 (2026) M5 ✅ Bildschirm offen Nativ 2x 6K@60Hz oder 2x 4K@144Hz
MacBook Pro M3 Basisversion (2023) M3 ✅ Nur bei geschlossenem Bildschirm Erfordert macOS Sonoma 14.6 6K@60Hz + 4K@100Hz (HDMI)
MacBook Pro M3 Pro (2023) M3 Pro ✅ Bildschirm offen Nativ 2x 6K@60Hz
MacBook Pro M4/M5 Basisversion M4/M5 ✅ Bildschirm offen Nativ 2x 6K@60Hz
MacBook Pro M4 Pro M4 Pro ✅ Bildschirm offen Nativ (unterstützt 2 externe Displays) 2x 6K@60Hz
MacBook Pro M5 Pro M5 Pro ✅ Bildschirm offen Nativ (unterstützt 3 externe Displays) 3x 6K@60Hz
MacBook Pro M4/M5 Max M4/M5 Max ✅ Bildschirm offen Nativ (unterstützt 4 Displays) 4x 6K@60Hz
MacBook Neo (2026) A18 Pro ❌ Nur 1 Display Nur USB-C, kein Thunderbolt 4K@60Hz

Quelle: Apple Support

Ein paar Dinge solltest du dabei wissen. Das MacBook Air M4/M5 war tatsächlich ein echter Wendepunkt. Vor dem M4 musste bei jedem MacBook Air entweder der Bildschirm geschlossen werden oder eine DisplayLink-Software eines Drittanbieters installiert sein, damit zwei Displays funktionieren. M4 und M5 unterstützen zwei externe Monitore nativ bei geöffnetem Bildschirm – zusätzlich zum integrierten Display. Drei Bildschirme insgesamt, ganz ohne Workarounds. Für leistungsstärkere Pro-Modelle hilft der Ratgeber zu Dockingstationen für MacBook Pro M5 Pro und M5 Max bei der Auswahl.

Ein herkömmliches Dock oder ein einfacher Adapter erhöht die native Display-Grenze jedoch nicht. Beim MacBook Air M1 bleibt es ohne zusätzliche DisplayLink-Technologie bei einem externen Display. Das native Limit wird vom Chip bestimmt.

Und wenn du ein MacBook Air M1 oder M2 besitzt, ist ein DisplayLink-basiertes Dock mit entsprechender Software eine Möglichkeit, zwei externe Displays zu nutzen. Das funktioniert, bringt aber Kompromisse mit sich: zusätzliche Systemlast, mögliche Einschränkungen bei DRM-geschützter Videowiedergabe und Treiber, die nach macOS-Updates Probleme machen können. Wenn ein Dual-Monitor-Setup für deinen Workflow wichtig ist, ist ein Upgrade auf ein MacBook Air M4 oder M5 langfristig die beste Lösung.

Du bist dir nicht sicher, welches MacBook du hast? Öffne das Apple-Menü und gehe auf „Über diesen Mac“. Dort werden Modell und Chip angezeigt.

Anzeigeeinstellungen auf einem MacBook für den Anschluss externer Monitore

Welche Kabel oder Adapter brauchst du für zwei Monitore?

Für die meisten Setups brauchst du zwei USB-C-zu-HDMI- oder USB-C-zu-DisplayPort-Kabel – eines pro Monitor. Wenn deine Monitore USB-C- oder Thunderbolt-Eingänge mit Videoübertragung haben, funktioniert auch jeweils ein geeignetes USB-C- oder Thunderbolt-Kabel direkt und ohne Adapter.

  • Monitore mit HDMI-Eingang (am häufigsten): Zwei USB-C-zu-HDMI-Kabel. Achte darauf, dass sie HDMI 2.0 oder höher für 4K@60Hz unterstützen. Günstige Kabel sind oft auf 4K@30Hz begrenzt, was sichtbar weniger flüssig wirkt. Rechne mit etwa 10–15 € pro Kabel. Viele neuere MacBook-Pro-Modelle haben zusätzlich einen integrierten HDMI-Port, sodass du einen Monitor direkt darüber und den zweiten per USB-C-zu-HDMI-Kabel anschließen kannst. So bleibt ein Thunderbolt-Port frei.
  • Monitore mit DisplayPort-Eingang: Zwei USB-C-zu-DisplayPort-Kabel. USB-C kann DisplayPort-Signale direkt übertragen. Ob DisplayPort oder HDMI zuverlässiger funktioniert, hängt jedoch von den verwendeten Anschlüssen, Kabeln, Adaptern und Monitoren ab. Preislich liegen sie bei etwa 12–18 € pro Kabel. Welche Spezifikation zu deinem Setup passt, erklärt der Vergleich von Thunderbolt-5-, Thunderbolt-4- und USB-C-Kabeln.
  • Monitore mit USB-C- oder Thunderbolt-Eingang: Direktes USB-C-Kabel mit passender Videoübertragung, eines pro Monitor. Das ist ein besonders einfaches Setup. Apple Studio Display, LG UltraFine, Dell UltraSharp USB-C und Samsung ViewFinity funktionieren auf diese Weise. Einige Modelle laden dein MacBook gleichzeitig über dasselbe Kabel auf.
  • Über ein Thunderbolt-Dock: Ein Thunderbolt-Kabel vom Dock zum MacBook. Beide Monitore werden an die Display-Ausgänge des Docks angeschlossen. Ein kompatibles Thunderbolt-Dock ist eine Möglichkeit, zwei Displays, Ladefunktion und Peripherie über einen einzigen Anschluss zu nutzen, ohne alle Ports deines MacBook zu belegen. Wann das sinnvoll ist, erklären wir weiter unten.

Apples USB-C Digital AV Multiport Adapter bietet einen HDMI-Ausgang und unterstützt darüber nur ein externes HDMI-Display. Für ein Dual-Monitor-Setup benötigst du daher eine zusätzliche, kompatible Displayverbindung.

Wie richtest du zwei Monitore in macOS ein?

Schließe beide Monitore an, öffne die Systemeinstellungen, gehe zu „Displays“ und ordne die Bildschirme entsprechend deiner Anordnung auf dem Schreibtisch an. macOS erkennt externe Displays automatisch. Für Thunderbolt- oder direkte USB-C-Verbindungen sind keine Treiber nötig.

Schritt 1: Schließe deine Displays an. Schalte zuerst beide Monitore ein und verbinde sie dann mit deinem MacBook. macOS sollte sie innerhalb weniger Sekunden erkennen. Wenn einer nicht erscheint, ziehe das Kabel ab und stecke es erneut ein. Oder halte in den Systemeinstellungen unter „Displays“ die Wahltaste gedrückt, um die versteckte Schaltfläche „Displays erkennen“ einzublenden.

Schritt 2: Öffne die Display-Einstellungen. Gehe ins Apple-Menü, dann zu „Systemeinstellungen“ und anschließend in der Seitenleiste auf „Displays“. Dort siehst du Miniaturansichten aller angeschlossenen Bildschirme.

Schritt 3: Ordne deine Displays an. Klicke auf „Anordnen“. Ziehe die Display-Miniaturen so, dass sie der tatsächlichen Position deiner Monitore auf dem Schreibtisch entsprechen – links, rechts, oben oder übereinander. An den Kanten, an denen sich die Displays berühren, wechselt dein Cursor von einem Bildschirm zum anderen. Wenn das korrekt eingerichtet ist, fühlt sich die Mausbewegung natürlich an. Wenn nicht, landest du ständig auf dem falschen Bildschirm.

Schritt 4: Lege dein Hauptdisplay fest. Das Hauptdisplay zeigt die Menüleiste und das Dock an. Wähle in den Display-Einstellungen den gewünschten Monitor aus und lege ihn über „Verwenden als“ als Hauptdisplay fest. Die Änderung wird sofort übernommen.

Schritt 5: Passe Auflösung und Bildwiederholrate an. Klicke auf den Namen jedes Displays, um die jeweiligen Einstellungen zu öffnen. „Standard für Display“ ist meist die richtige Wahl. Wenn Text unscharf wirkt oder das Bild zu gedrängt erscheint, probiere „Skaliert“ und wähle eine Auflösung, die für deine Augen angenehmer ist. Das Dropdown für die Bildwiederholrate erscheint, wenn dein Monitor mehrere Frequenzen unterstützt.

Zusätzliche Schritte für das MacBook Air M3 (nur Clamshell-Modus):

  1. Schließe eine externe Tastatur und Maus oder ein Trackpad an
  2. Verbinde dein MacBook mit Strom (MagSafe oder USB-C)
  3. Schließe das erste Display an (das mit der höheren Auflösung)
  4. Schließe den Bildschirm des MacBook
  5. Schließe das zweite Display an
  6. Aktiviere das MacBook, indem du auf der externen Tastatur eine Taste drückst

Wenn du den Bildschirm öffnest, während beide Displays verbunden sind, wird das zweite getrennt. Das ist so vorgesehen und kein Bug. Das MacBook Air M3 ist lüfterlos. Bei hoher Dauerlast kann es temperaturbedingt zu einer Leistungsreduzierung kommen, unabhängig davon, ob das Display geöffnet oder geschlossen ist.

Schrittweise Einrichtung und Anordnung von zwei Monitoren in macOS

Was ist der Unterschied zwischen erweitertem Desktop und Spiegelmodus?

Im erweiterten Modus hat jeder Monitor seinen eigenen unabhängigen Desktop mit unterschiedlichen Fenstern auf verschiedenen Bildschirmen. Im Spiegelmodus wird auf beiden derselbe Inhalt angezeigt. macOS verwendet standardmäßig den erweiterten Modus – und genau das ist für die meisten Nutzer die richtige Einstellung für produktives Arbeiten.

Der erweiterte Modus ist das Standard-Setup. Du kannst Fenster zwischen den Bildschirmen verschieben – E-Mails auf dem einen, Dokumente auf dem anderen, der Video-Call auf dem dritten. Jedes Display fungiert als eigener Workspace.

Der Spiegelmodus zeigt auf beiden Bildschirmen denselben Inhalt. Das ist praktisch für Präsentationen, wenn du sehen willst, was auch dein Publikum sieht, für Klassenzimmer oder Retail-Displays. Die meisten Menschen brauchen diesen Modus außerhalb solcher Szenarien nie.

So wechselst du: Systemeinstellungen, dann „Displays“, klicke auf einen Display-Namen und dann auf das Dropdown „Verwenden als“. Wähle „Erweitertes Display“ oder „Synchronisieren für [anderes Display]“.

Tastenkürzel: Mit Befehlstaste + Helligkeit verringern kannst du die Bildschirmsynchronisierung ein- oder ausschalten. Je nach Tastatur und Funktionstasteneinstellung kann zusätzlich die Fn-Taste erforderlich sein.

Wenn deine Displays gespiegelt werden, obwohl du erweitern möchtest: Ein häufiger Grund dafür ist ein USB-C-Hub, der zwei Displays nur über MST aufteilt. Die Unterschiede beschreibt unser Vergleich zwischen Thunderbolt-5-Dockingstation und USB-C-Hub. macOS unterstützt keine erweiterten Dual-Display-Setups über MST-basierte USB-C-Hubs. In diesem Fall werden oft nur gespiegelte Bildschirme oder ein einzelner Bildschirm angezeigt. Die Lösung: Verwende ein mit deinem Mac kompatibles Thunderbolt-Dock, das zwei unabhängige Display-Ausgaben unterstützt, oder schließe die Monitore an geeignete Display-Anschlüsse deines Mac an.

Warum funktioniert dein zweiter Monitor nicht?

Die fünf häufigsten Ursachen: Der Chip deines MacBook unterstützt keine zwei Displays, dein USB-C-Hub spiegelt statt zu erweitern, das Kabel ist defekt oder hat die falsche Spezifikation, macOS muss aktualisiert werden oder der Spiegelmodus wurde versehentlich aktiviert.

1. Dein MacBook unterstützt keine zwei externen Displays.

MacBook Air M1 und M2 (sowie MacBook Pro M2 in der Basisversion) unterstützen nativ nur ein externes Display. Ein herkömmliches Dock oder Kabel ändert diese native Grenze nicht. Prüfe im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“, welchen Chip du hast. Wenn du ein M1- oder M2-Basismodell nutzt, ist ein DisplayLink-Dock eine mögliche Lösung (mit den entsprechenden Nachteilen) – oder du wechselst auf einen Mac mit nativer Unterstützung für zwei Displays.

2. Dein USB-C-Hub kann nur spiegeln, nicht erweitern.

Das kann eine Ursache sein. macOS unterstützt keine zwei unabhängigen erweiterten Displays über eine reine DisplayPort-MST-Aufteilung. USB-C-Hubs, die zwei Displays nur per MST aufteilen, können deshalb unter Windows zwei erweiterte Displays liefern, am Mac aber je nach Modell nur spiegeln oder einen Bildschirm ansteuern. Die Lösung: Verwende ein kompatibles Thunderbolt-Dock für zwei unabhängige Display-Ausgaben oder verbinde die Monitore mit geeigneten Anschlüssen deines Mac.

3. Defektes Kabel oder falsche Spezifikation.

Ein Kabel mit HDMI-1.4-Spezifikation ist auf 4K@30Hz begrenzt und kann Flackern verursachen oder sogar gar kein Signal liefern. Teste ein anderes Kabel. USB-C zu DisplayPort kann eine Alternative zu USB-C zu HDMI sein, wenn Anschlüsse und Kabel kompatibel sind.

4. macOS muss aktualisiert werden.

Das MacBook Air M3 benötigt für den Dual-Display-Betrieb im Clamshell-Modus macOS Sonoma 14.3 oder neuer. Das MacBook Pro M3 in der Basisversion benötigt Sonoma 14.6. Gehe zu „Systemeinstellungen“, dann „Allgemein“ und anschließend „Softwareupdate“.

5. Der Spiegelmodus ist aktiviert.

Gehe zu „Systemeinstellungen“, dann „Displays“, klicke auf das zweite Display und anschließend auf „Verwenden als“. Stelle sicher, dass dort „Erweitertes Display“ ausgewählt ist. Alternativ kannst du Befehlstaste + Helligkeit verringern verwenden, gegebenenfalls zusammen mit Fn.

Das Display wird überhaupt nicht erkannt?

Halte in den Systemeinstellungen unter „Displays“ die Wahltaste gedrückt, damit die Schaltfläche „Displays erkennen“ erscheint. Probiere einen anderen Port aus. Ziehe das Kabel ab und stecke es erneut ein. Starte neu. Wenn du ein Dock verwendest, prüfe, ob ein Firmware-Update verfügbar ist.

Wann ist ein Dock sinnvoller als direkte Kabel?

Dann, wenn du zwei Monitore, Laden und Peripherie über nur ein einziges Kabel nutzen willst – und dabei nicht jeden Port deines MacBook belegen möchtest. Gerade für MacBook Air Nutzer gilt: Zwei direkte Display-Kabel verbrauchen beide Thunderbolt-Ports, sodass kein Anschluss mehr für etwas anderes übrig bleibt.

Die hier behandelten MacBook-Air-Modelle mit M1 bis M5 haben jeweils zwei Thunderbolt-/USB-C-Anschlüsse. Sobald du zwei Display-Kabel anschließt, sind beide belegt. Selbst wenn MagSafe bei M3/M4/M5 das Laden übernimmt, bleiben dir null freie Ports für eine externe SSD, Tastatur, Ethernet, Webcam oder ein USB-Mikrofon. Jedes Mal, wenn du etwas anschließen willst, musst du einen Monitor trennen.

Beim MacBook Pro hängt die Anschlussausstattung vom Modell ab. Viele neuere Modelle bieten drei Thunderbolt-Anschlüsse und einen HDMI-Anschluss, sodass du einen Monitor über HDMI und einen weiteren über Thunderbolt verbinden kannst. Aber auch Pro-Nutzer profitieren von einem One-Cable-Setup im Alltag.

Eine kompatible Thunderbolt-Dockingstation für MacBook-Setups kann das Port-Problem lösen. Ein einziges Kabel kann bei einem entsprechend unterstützten Mac zwei Displays, Strom und Daten für deine Peripherie übertragen. Zum Undocken ziehst du einfach ein Kabel ab. Zum Andocken steckst du es wieder ein. Grundlagen zu Bandbreite und Kompatibilität findest du im Leitfaden zur Thunderbolt-5-Technologie. Alles verbindet sich sofort neu. Kompatible Thunderbolt-Docks können unabhängige Display-Verbindungen statt einer reinen MST-Aufteilung bereitstellen, sofern der Mac die entsprechende Anzahl externer Displays nativ unterstützt.

Wann direkte Kabel ausreichen: Wenn du nur zwei Monitore und sonst nichts brauchst – keine Peripherie, kein Ethernet, kein externer Speicher – und ein MacBook Pro mit HDMI besitzt, sind zwei Kabel für insgesamt 20–30 € die einfachste Lösung. Ein Dock kannst du später immer noch ergänzen, wenn dein Schreibtisch-Setup wächst.

Eine vollständige Übersicht, welches Dock zu welchem Setup passt, findest du in unserem Kaufratgeber für MacBook-Air- und MacBook-Pro-Dockingstationen.

Thunderbolt-Dockingstation am MacBook mit zwei Monitoren und weiterer Peripherie

Welches Dock ist am besten für ein MacBook Dual-Monitor-Setup?

Für viele kompatible Nutzer von MacBook Air und Pro unterstützt die UGREEN Maxidok 10-in-1 Thunderbolt 5 Dockingstation mit Gigabit-Ethernet zwei 6K-Displays bei 60 Hz und bis zu 100 W Ladeleistung über nur ein Kabel. Wie viele Displays mit welcher Auflösung tatsächlich funktionieren, hängt auch vom MacBook und der Anschlusskonfiguration ab. Für anspruchsvollere Workflows ergänzt die 17-in-1-Version einen M.2-NVMe-SSD-Steckplatz für bis zu 8 TB Speichererweiterung und 140 W Power Delivery.

Für alltägliche Dual-Monitor-Setups:

Die UGREEN Maxidok 10-in-1 Thunderbolt 5 Dockingstation mit Gigabit-Ethernet ist auf der UGREEN DE Website erhältlich. Den aktuellen Preis zeigt die Produktkarte. Dual 6K@60Hz unter macOS bei kompatiblem Mac – nativ und ohne DisplayLink-Treiber. 100 W Power Delivery reichen für MacBook-Air-Modelle und viele 14-Zoll-MacBook-Pro-Konfigurationen aus. Unter hoher Last hängt der Ladebedarf vom jeweiligen Modell ab. Dedizierter DP 2.1-Ausgang plus zwei TB5-Downstream-Ports für Displays. 1-GbE-Ethernet, 3x USB-A 3.2, SD-/microSD-Kartenleser. Lüfterloses Aluminiumgehäuse. Ist mit MacBook Air M4/M5 über Thunderbolt 4 kompatibel; höhere Thunderbolt-5-Geschwindigkeiten setzen einen entsprechenden Host und passende Kabel voraus.

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Für professionelle Workstations:

Die UGREEN Maxidok 17-in-1 Thunderbolt 5 Dockingstation ist auf der UGREEN DE Website erhältlich. Den aktuellen Preis zeigt die Produktkarte. Zusätzlich bietet das Modell einen M.2-NVMe-SSD-Slot (bis zu 8 TB, SSD separat erhältlich), damit du deinen Projektspeicher direkt im Dock unterbringen kannst. Bis zu 140 W Power Delivery für kompatible MacBook-Pro-Modelle. UHS-II-SD-Kartenleser mit 312 MB/s. 2,5-GbE-Ethernet. Insgesamt 17 Anschlüsse. Für die Dock-Nutzung mit MacBooks nennt UGREEN macOS 15 oder neuer. Ideal für Videoeditoren, Fotografen und Entwickler, die schnellen Dateizugriff parallel zu einem kompatiblen Multi-Display-Setup benötigen.

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Den vollständigen Vergleich mit CalDigit, Kensington und anderen Wettbewerbern findest du im Kaufratgeber.

Zwei Screens, ein Kabel, fünf Minuten

Zwei Monitore an einem MacBook waren früher kompliziert. Beim MacBook Air M4 und M5 ist es Plug-and-Play.

Prüfe die Kompatibilitätstabelle für dein Modell. Besorge dir die passenden Kabel – oder ein Thunderbolt-Dock, wenn du ein One-Cable-Setup willst. Öffne „Systemeinstellungen“, dann „Displays“. Anordnen. Fertig.

Und wenn du genug vom Kabelchaos, von belegten Ports oder von Hubs hast, die nur spiegeln, dann macht ein Thunderbolt-Dock aus dem ganzen Setup tatsächlich nur noch ein einziges Kabel.

FAQ zur Dual-Monitor-Unterstützung beim MacBook Air

Unterstützt das MacBook Air M5 zwei Monitore?

Ja. Das MacBook Air M5 unterstützt nativ zwei externe Displays bei geöffnetem Bildschirm – mit bis zu 6K@60Hz pro Display oder 4K@144Hz pro Display. Die Verbindung erfolgt entweder direkt über zwei geeignete USB-C-/Thunderbolt-Kabel oder über ein einzelnes kompatibles Thunderbolt-Dock.

Für die native Display-Unterstützung sind keine zusätzlichen Treiber oder Workarounds erforderlich. Das Dock und die verwendeten Kabel müssen jedoch die gewünschte Display-Konfiguration unterstützen.

Warum zeigt mein MacBook nur ein externes Display an?

Die maximale Anzahl nativ unterstützter externer Displays hängt vom Chip und Modell deines MacBook ab. MacBook Air mit M1 oder M2 sowie MacBook Pro mit M1 oder M2 in der Basisversion unterstützen nativ nur ein externes Display.

Ein herkömmliches Dock oder Kabel erhöht diese native Grenze nicht. Mit einer kompatiblen DisplayLink-Lösung und zusätzlicher Software können jedoch weitere Displays genutzt werden. Prüfe im Apple-Menü unter „Über diesen Mac“, welches Modell und welchen Chip du hast.

Muss ich für zwei Monitore beim MacBook Air M3 den Bildschirm schließen?

Ja. Das MacBook Air M3 unterstützt zwei externe Displays nativ nur im Clamshell-Modus bei geschlossenem Bildschirm. Dafür benötigst du macOS Sonoma 14.3 oder neuer, eine externe Tastatur, eine Maus oder ein Trackpad sowie eine Stromversorgung.

Wenn du den integrierten Bildschirm öffnest, wird das zweite externe Display getrennt oder deaktiviert. Beim MacBook Air M4 und M5 können dagegen zwei externe Displays gleichzeitig mit dem geöffneten MacBook-Bildschirm genutzt werden.

Kann ich einen USB-C-Hub für zwei Monitore an einem MacBook verwenden?

Das hängt von der Technologie des Hubs und deinem MacBook-Modell ab. macOS unterstützt keine zwei unabhängigen erweiterten Displays über eine reine DisplayPort-MST-Aufteilung. Solche USB-C-Hubs zeigen deshalb häufig nur gespiegelte Inhalte oder erkennen lediglich einen externen Bildschirm.

Für zwei unabhängige Displays über ein einziges Kabel kannst du bei einem entsprechend kompatiblen Mac ein Thunderbolt-Dock mit zwei unabhängigen Display-Ausgängen verwenden. Alternativ gibt es DisplayLink-basierte Hubs und Docks, die zusätzliche Software benötigen.

Welche Auflösung ist bei zwei Monitoren am MacBook Air möglich?

Das MacBook Air M4 und M5 unterstützen nativ zwei externe Displays mit jeweils bis zu 6K bei 60Hz oder 4K bei 144Hz – auch bei geöffnetem integriertem Bildschirm.

Das MacBook Air M3 unterstützt im Clamshell-Modus ein externes Display mit bis zu 6K@60Hz und ein zweites mit bis zu 5K@60Hz. Die tatsächlich erreichbare Auflösung und Bildwiederholrate hängen auch von den verwendeten Monitoren, Kabeln und Adaptern ab.

Warum werden meine zwei Monitore gespiegelt statt erweitert?

Eine mögliche Ursache ist ein USB-C-Hub, der beide Displays ausschließlich über DisplayPort MST ansteuert. Da macOS diese MST-Aufteilung nicht für zwei unabhängige erweiterte Desktops unterstützt, können die Bildschirme nur gespiegelt werden.

Prüfe außerdem, ob der Spiegelmodus aktiviert ist. Öffne „Systemeinstellungen → Displays“, wähle den betreffenden Monitor aus und stelle unter „Verwenden als“ die Option „Erweitertes Display“ ein.

Wenn dein Hub keine unabhängige Display-Ausgabe unterstützt, verwende geeignete direkte Display-Verbindungen, ein kompatibles Thunderbolt-Dock oder eine DisplayLink-Lösung mit der erforderlichen Software. Beachte dabei die native Display-Grenze deines MacBook.

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