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Braucht das iPhone 18 Pro ein AVS-Ladegerät? AVS vs USB-C PD

Braucht das iPhone 18 Pro ein AVS-Ladegerät? AVS vs USB-C PD

23/10/2026

Für das tägliche Laden ist kein AVS-Ladegerät erforderlich. Um jedoch die von Apple beworbene maximale kabelgebundene Ladegeschwindigkeit des iPhone 18 Pro zu erreichen, muss das Ladegerät AVS unterstützen.

Der Begriff „AVS-Ladegerät“ klingt nach einer völlig neuen Produktkategorie, für die du zusätzliche Hardware kaufen musst. Tatsächlich ist AVS eine Funktion innerhalb von USB Power Delivery, die eine anpassbare Ausgangsspannung ermöglicht. Während AVS ursprünglich für leistungsstarke Geräte eingeführt wurde, unterstützt USB PD 3.2 auch Anwendungen mit geringerer Ladeleistung, darunter kompatible Smartphones.

Frühere iPhone-Modelle benötigten in der Regel deutlich weniger Ladeleistung, als leistungsstarke Laptop-Netzteile bereitstellen können. Das iPhone 18 Pro unterstützt dagegen eine schnellere Ladekonfiguration auf Basis von AVS. Für Apples beworbenes Schnellladeergebnis benötigst du ein kompatibles Netzteil mit mindestens 60 W und AVS-Unterstützung sowie ein geeignetes USB-C-Kabel.

Apple hat die Ladespezifikationen des iPhone 18 Pro bereits veröffentlicht. Dieser Ratgeber erklärt dir, wie die bestätigten Schnellladeanforderungen mit USB-C Power Delivery und der AVS-Unterstützung zusammenhängen.

Illustration zum iPhone 18 Pro und zur Frage, wann ein AVS-Ladegerät für USB-C-Schnellladen benötigt wird

Zusammenfassung

  • AVS (Adjustable Voltage Supply) ist ein Modus innerhalb von USB Power Delivery und kein eigenständiger Ladestandard.
  • AVS wurde ursprünglich für leistungsstarke Geräte wie Laptops eingeführt. EPR AVS unterstützt bis zu 240 W; SPR AVS erweitert die Technik auf geringere Leistungsbereiche.
  • Die unterstützte USB-C-Ladeleistung hängt vom iPhone-Modell und dem Ladeprofil ab. Während ältere Modelle häufig mit herkömmlichen PD-Konfigurationen schnell laden, benötigt das iPhone 18 Pro für Apples schnellstes beworbenes Ergebnis ein kompatibles AVS-Setup.
  • Die Nennleistung eines Ladegeräts entspricht nicht automatisch der Leistung, die dein iPhone tatsächlich aufnimmt. Das Smartphone stimmt die Ladeleistung mit dem Netzteil ab und nutzt nur die Leistung, die es unterstützt.
  • Ein vorhandenes kompatibles USB-C-PD-Ladegerät mit 45 W, 65 W oder 100 W kann dein iPhone weiterhin aufladen. Ob damit Apples schnellstes beworbenes Ladeergebnis erreicht wird, hängt jedoch von der AVS-Unterstützung, der Leistung am genutzten Anschluss und dem Kabel ab.

Was ist ein AVS-Ladegerät und handelt es sich um einen neuen Standard?

Ein AVS-Ladegerät basiert nicht auf einem neuen Ladestandard. AVS steht für Adjustable Voltage Supply und bezeichnet einen Modus innerhalb von USB Power Delivery. Damit kann ein kompatibles Ladegerät seine Ausgangsspannung innerhalb festgelegter Bereiche in definierten Schritten anpassen, statt ausschließlich feste Spannungsstufen zu verwenden. USB PD unterscheidet dabei EPR AVS für höhere Leistungen bis zu 240 W und das mit USB PD 3.2 eingeführte SPR AVS für niedrigere Leistungsbereiche.

Der Name lässt AVS zunächst wie eine Alternative zu USB-C Power Delivery erscheinen.

Das ist jedoch nicht der Fall.

Du kannst dir Power Delivery als gemeinsame Sprache vorstellen, über die USB-C-Geräte ihre Ladeleistung abstimmen. AVS ist dabei eine bestimmte Variante dieser Kommunikation, neben festen Spannungsstufen und dem ebenfalls einstellbaren PPS-Modus.

Wenn du ein Gerät mit einem Ladegerät verbindest, handeln beide aus, wie die Energie am besten übertragen wird. AVS ist eine der verfügbaren Möglichkeiten. Bei der Auswahl von USB-C-Ladegeräten solltest du deshalb nicht nur die Nennleistung, sondern auch die unterstützten Ladeprofile prüfen.

Ursprünglich wurde AVS vor allem für hohe Ladeleistungen entwickelt.

Die in USB PD 3.1 enthaltene Variante EPR AVS ermöglicht höhere Spannungen und Leistungen von bis zu 240 W. Deshalb ist sie vor allem für Geräte mit hohem Leistungsbedarf relevant, etwa leistungsstarke Laptops.

Die mit USB PD 3.2 eingeführte Variante SPR AVS deckt niedrigere Leistungsbereiche ab und ist damit auch für kompatible Smartphones und Tablets relevant.

AVS bleibt jedoch eine Funktion von Power Delivery und kein separater Standard. Ob du für ein bestimmtes Ladeergebnis ein anderes Netzteil benötigst, hängt von den Anforderungen deines Geräts und den unterstützten Ladeprofilen deines vorhandenen Netzteils ab.

AVS vs. herkömmliches USB-C PD: Worin liegt der Unterschied?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Art der Spannungsregelung und im unterstützten Leistungsbereich. USB-C PD kann feste Spannungsstufen wie 5, 9, 15 und 20 V bereitstellen. Zusätzlich ermöglicht PPS eine anpassbare Spannung. AVS ermöglicht ebenfalls eine Anpassung innerhalb festgelegter Spannungsbereiche und in definierten Schritten. EPR AVS deckt dabei höhere Spannungen und Leistungen ab, während SPR AVS auch für Geräte mit geringerem Leistungsbedarf vorgesehen ist.

Sowohl PPS als auch AVS ermöglichen eine anpassbare Spannung innerhalb von USB Power Delivery. Beim iPhone 18 Pro ist die AVS-Unterstützung jedoch ausdrücklich erforderlich, um die von Apple beworbene maximale kabelgebundene Ladegeschwindigkeit zu erreichen.

Vereinfacht gesagt gibt es drei Möglichkeiten, wie ein USB-C-Ladegerät Energie bereitstellen kann.

Feste Spannungsstufen sind die ursprüngliche Methode. Das Ladegerät bietet mehrere vorgegebene Spannungswerte an, aus denen das angeschlossene Gerät einen geeigneten auswählt.

PPS wurde mit USB PD 3.0 eingeführt. Dieser Modus ermöglicht kompatiblen Geräten, die Ladespannung in kleinen Schritten anzupassen. Dadurch kann die Stromversorgung effizienter auf den Bedarf des Geräts abgestimmt werden. PPS wird bei verschiedenen kompatiblen Smartphones eingesetzt; ob ein bestimmtes iPhone-Modell den Modus nutzt, solltest du nicht allein aus der allgemeinen PD-Unterstützung ableiten.

AVS verfolgt ein ähnliches Prinzip der Spannungsanpassung. Die ursprüngliche EPR-Variante wurde vor allem für hohe Spannungen und Ladeleistungen entwickelt. Die neuere SPR-Variante erweitert die Einsatzmöglichkeiten auch auf kompatible Geräte mit geringerem Leistungsbedarf.

Für Smartphones waren die besonders hohen Spannungen und Leistungen der EPR-Variante lange Zeit kaum relevant.

Spannungen von 28, 36 oder 48 V aus dem EPR-Bereich werden für übliche Smartphone-Ladekonfigurationen normalerweise nicht benötigt. Daraus folgt jedoch nicht, dass die niedrigeren Spannungsbereiche von SPR AVS bei Smartphones bedeutungslos sind.

Für viele ältere iPhone-Modelle kann der praktische Unterschied zwischen einem herkömmlichen USB-C-PD-Ladegerät und einem Ladegerät mit AVS-Unterstützung gering sein. Beim iPhone 18 Pro ist AVS dagegen relevant, wenn du die von Apple angegebene maximale kabelgebundene Ladegeschwindigkeit erreichen möchtest.

Illustration zum Vergleich von AVS, PPS und herkömmlichen USB-PD-Ladeprofilen

Wie schnell lädt ein iPhone über USB-C?

Wie schnell ein iPhone über USB-C lädt, hängt vom Modell, dem unterstützten Ladeprofil und den Ladebedingungen ab. Laut Apple erreicht das iPhone 17 Pro mit einem kompatiblen Netzteil ab 40 W in ungefähr 20 Minuten einen Akkustand von 50 %. Unabhängige Tests der iPhone-17-Serie zeigen Ladeleistungen im Bereich mehrerer Dutzend Watt; die gemessenen Spitzenwerte unterscheiden sich jedoch je nach Modell und Testbedingungen. Die höchste Leistung eines Netzteils allein bestimmt deshalb nicht die Ladegeschwindigkeit.

Ein iPhone nutzt üblicherweise deutlich weniger Leistung als ein leistungsstarker Laptop. Die hohen EPR-Leistungsbereiche bis 240 W sind dafür nicht erforderlich, während ein passendes AVS-Ladeprofil beim iPhone 18 Pro trotzdem entscheidend sein kann.

Tests mit dem iPhone 17 zeigen, dass ein Netzteil mit höherer Nennleistung nicht zwangsläufig schneller lädt, sobald die vom Smartphone unterstützten Ladeanforderungen erfüllt sind. Wenn du Netzteile unterschiedlicher Leistung vergleichst, hilft dir unser Ratgeber bei der Entscheidung, welche Wattzahl bei 45-W-, 65-W- und 100-W-Ladegeräten sinnvoll ist.

Der Grund dafür ist einfach: Das Smartphone bestimmt, welche Ladeleistung es aufnehmen kann.

Apple gibt für das iPhone 18 Pro eine Schnellladung auf etwa 50 % in 15 Minuten an. Dafür benötigst du das mitgelieferte USB-C-Kabel oder ein geeignetes USB-C-Ladekabel mit mindestens 60 W sowie ein kompatibles Netzteil. Für vergleichbare Netzteile von Drittanbietern nennt Apple mindestens 60 W, AVS-Unterstützung und USB PD 3.2.

Frühere iPhones mit USB-C-Anschluss können über herkömmliche Power-Delivery-Profile geladen werden. Beim iPhone 18 Pro kommt für Apples schnellstes beworbenes Ladeergebnis eine kompatible AVS-Konfiguration hinzu. Wenn du statt über USB-C auch kabellos laden möchtest, erklärt unser Vergleich, wie sich MagSafe und kabelgebundenes USB-C-Laden beim iPhone 18 Pro unterscheiden.

Wichtig ist außerdem, dass Apples Anforderung eines 60-W-Netzteils beim iPhone 18 Pro die Nennleistung des Ladegeräts beschreibt. Sie bedeutet nicht, dass das Smartphone dauerhaft oder durchgehend mit 60 W geladen wird.

Lädt ein Ladegerät mit höherer Wattzahl oder AVS ein iPhone schneller?

Nein, nicht grundsätzlich. Die angegebene Wattzahl eines Ladegeräts bezeichnet seine maximale Ausgangsleistung und nicht die Leistung, die dein iPhone tatsächlich aufnimmt. Das Smartphone handelt die benötigte Leistung mit dem Netzteil aus. Eine höhere Nennleistung allein garantiert daher keine kürzere Ladezeit. Beim iPhone 18 Pro ist AVS jedoch eine Voraussetzung für Apples schnellstes beworbenes kabelgebundenes Ladeergebnis.

Die Wattzahl auf einem Ladegerät gibt also lediglich an, wie viel Leistung es maximal bereitstellen kann.

Ein 100-W-Ladegerät überträgt nicht automatisch 100 W an dein iPhone. Es kann bis zu 100 W liefern, während das Smartphone nur die Leistung abruft, für die es ausgelegt ist.

Deshalb können kompatible Ladegeräte mit unterschiedlicher Nennleistung vergleichbare Ladegeschwindigkeiten erreichen, wenn sie dieselben vom Smartphone benötigten Ladeprofile bereitstellen.

Eine sinnvolle Faustregel lautet: Wähle die Leistung deines Ladegeräts anhand des anspruchsvollsten Geräts aus, das du damit aufladen möchtest.

Für das alltägliche Laden eines iPhones reicht häufig ein kompatibles USB-C-PD-Ladegerät mit moderater Leistung aus. Wenn du dagegen auch einen leistungsstarken Laptop laden möchtest, können eine höhere Wattzahl und passende Ladeprofile sinnvoll sein. Wie sich die Anforderungen unterscheiden, zeigt unser Ratgeber dazu, welche Ladeleistung MacBook Air und MacBook Pro benötigen.

Musst du dein Ladegerät für das iPhone 18 Pro austauschen?

Für das normale Laden wahrscheinlich nicht. Ein vorhandenes kompatibles USB-C-PD-Ladegerät kann dein iPhone 18 Pro weiterhin mit Strom versorgen, sofern beide Geräte einen gemeinsamen Lademodus unterstützen. Ohne die erforderliche AVS-Unterstützung lässt sich die von Apple beworbene maximale kabelgebundene Ladegeschwindigkeit jedoch nicht voraussetzen.

Ein kompatibles USB-C-PD-Ladegerät mit 45 W, 65 W oder 100 W kann dein iPhone grundsätzlich aufladen. Um beim iPhone 18 Pro jedoch die von Apple beworbene Schnellladung auf etwa 50 % in 15 Minuten zu erreichen, nennt Apple für vergleichbare Drittanbieter-Netzteile mindestens 60 W, AVS und USB PD 3.2 sowie ein geeignetes USB-C-Kabel mit mindestens 60 W. Falls du ein neues Kabel benötigst, vergleiche USB-C-Ladekabel anhand ihrer unterstützten Ladeleistung.

Power Delivery ermöglicht die Aushandlung gemeinsam unterstützter Ladeprofile zwischen kompatiblen Geräten. Ein älteres Netzteil wird dadurch nicht automatisch unbrauchbar, unterstützt aber nicht zwangsläufig jede neue Schnellladefunktion.

Wenn dein Ladegerät den neuesten AVS-Modus nicht unterstützt, bedeutet das nicht, dass du dein iPhone damit nicht mehr laden kannst.

Stattdessen verwenden Ladegerät und Smartphone einen Lademodus, den beide unterstützen. Welche Ladegeschwindigkeit dabei erreicht wird, hängt vom konkreten Netzteil, dem Kabel und dem iPhone-Modell ab.

Dein iPhone 18 Pro lässt sich daher weiterhin mit einem vorhandenen kompatiblen USB-C-PD-Ladegerät aufladen, auch wenn dieses nicht die Voraussetzungen für das schnellste von Apple beworbene Ladeergebnis erfüllt. Wenn du unterwegs ohne Steckdose zusätzliche Energie brauchst, können Powerbanks eine ergänzende Lademöglichkeit bieten; prüfe dafür die verfügbaren USB-C-Ausgangsprofile.

Wenn du ohnehin ein neues Ladegerät kaufen möchtest und damit gleichzeitig ein Smartphone, ein Tablet und einen Laptop versorgen willst, ist ein USB-C-PD-Ladegerät mit mehreren Anschlüssen eine sinnvolle Wahl.

Der Vorteil liegt dabei vor allem in der Vielseitigkeit und nicht allein in der AVS-Unterstützung.

Die UGREEN Nexode Serie umfasst USB-C-PD-Ladegeräte mit mehreren Anschlüssen, die sich für Smartphones, Tablets und Laptops eignen. Wenn du mehrere Geräte an einem Netzteil anschließen möchtest, erfährst du in unserem Ratgeber, wie du MacBook, iPhone und iPad mit einem Ladegerät gleichzeitig laden kannst.

Wenn du die beworbene maximale kabelgebundene Ladegeschwindigkeit des iPhone 18 Pro nutzen möchtest, solltest du prüfen, ob das jeweilige Modell das benötigte AVS-Profil unterstützt, am ausgewählten USB-C-Anschluss mindestens 60 W bereitstellen kann und die übrigen Voraussetzungen für eine kompatible USB-PD-Ladekonfiguration erfüllt.

Die Gesamtleistung und die Anzahl der Anschlüsse allein reichen nicht aus, um die Kompatibilität zu bestätigen.

Illustration zu USB-C-PD-Ladegeräten und den AVS-Anforderungen beim iPhone 18 Pro

Fazit

AVS ist eine Funktion innerhalb von USB Power Delivery und kein eigenständiger Ladestandard. Beim iPhone 18 Pro ist die AVS-Unterstützung ausdrücklich erforderlich, um die von Apple beworbene maximale kabelgebundene Ladegeschwindigkeit zu erreichen.

Da die Nennleistung eines Ladegeräts lediglich dessen maximale Ausgangsleistung beschreibt und nicht die tatsächliche Leistungsaufnahme des Smartphones, kannst du kompatible iPhones weiterhin mit vorhandenen USB-C-PD-Ladegeräten mit 45 W, 65 W oder 100 W aufladen. Für die beworbene Schnellladung des iPhone 18 Pro auf 50 % in 15 Minuten benötigst du jedoch ein Netzteil mit mindestens 60 W, AVS-Unterstützung und ein geeignetes USB-C-Kabel.

Für das tägliche Laden kann dein vorhandenes USB-C-PD-Ladegerät weiterhin ausreichen. Wenn du jedoch die schnellste von Apple angegebene kabelgebundene Ladegeschwindigkeit des iPhone 18 Pro nutzen möchtest, solltest du vor dem Kauf die AVS-Unterstützung, die Leistungsfähigkeit des Netzteils und die Eignung des USB-C-Kabels prüfen.

FAQ

Ist AVS dasselbe wie USB-C PD?

AVS ist ein Bestandteil von USB-C Power Delivery und kein konkurrierender Standard. Es handelt sich um eine Möglichkeit, wie ein PD-Ladegerät Energie bereitstellen kann. Weitere Möglichkeiten sind feste Spannungsstufen und der PPS-Modus zur präzisen Spannungsanpassung. Ein Ladegerät mit AVS-Unterstützung ist daher weiterhin ein USB-C-PD-Ladegerät.

Funktioniert mein vorhandenes USB-C-PD-Ladegerät auch mit einem zukünftigen iPhone?

Grundsätzlich ja. Ein vorhandenes kompatibles USB-C-PD-Ladegerät kann auch neuere iPhones über einen gemeinsam unterstützten Lademodus aufladen. Allerdings erreicht es nicht zwangsläufig die höchste vom Hersteller beworbene Ladegeschwindigkeit, wenn dafür zusätzliche Funktionen erforderlich sind. Beim iPhone 18 Pro musst du insbesondere die AVS-Unterstützung sowie die Leistungsfähigkeit von Netzteil und USB-C-Kabel prüfen.

Lädt ein 100-W-Ladegerät ein iPhone schneller als ein 20-W-Ladegerät?

Nicht automatisch. Entscheidend ist, welche Ladeprofile dein iPhone unterstützt und ob das Netzteil diese bereitstellen kann. Für das iPhone 17 Pro nennt Apple ein kompatibles Netzteil mit mindestens 40 W für das beworbene Schnellladeergebnis. Beim iPhone 18 Pro ist dafür ein kompatibles AVS-Netzteil mit mindestens 60 W erforderlich. Sobald die jeweiligen Anforderungen erfüllt sind, garantiert eine noch höhere Nennleistung allein keine kürzere Ladezeit.

Was ist der Unterschied zwischen AVS und PPS?

PPS ermöglicht kompatiblen Geräten eine präzise Anpassung der Ladespannung. AVS unterstützt ebenfalls einstellbare Spannungen; seine EPR-Variante deckt höhere Leistungsbereiche ab, während SPR AVS auch für kompatible Geräte mit geringerem Leistungsbedarf entwickelt wurde. Das iPhone 18 Pro verwendet eine AVS-Ladekonfiguration für sein schnellstes offiziell beworbenes kabelgebundenes Laden.

Lädt das iPhone Air genauso schnell wie das Pro?

Nein. Laut Apple erreicht das iPhone Air mit einem USB-C-Netzteil ab 20 W in ungefähr 30 Minuten einen Akkustand von 50 %. Über MagSafe und Qi2 unterstützt es kabelloses Laden mit bis zu 20 W. Das iPhone 17 Pro erreicht dagegen mit einem kompatiblen Netzteil ab 40 W bereits nach ungefähr 20 Minuten einen Akkustand von 50 %. Unter den von Apple angegebenen Testbedingungen hat das iPhone 17 Pro somit eine höhere kabelgebundene Ladegeschwindigkeit.
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